Niedersächsisch-Westfälische Anglervereinigung e. V. (NWA)
im ANGLERVERBAND NIEDERSACHSEN
- anerkannter Naturschutzverbund -
Abendimpressionen am Niedringhaussee
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Die Laufzeit des Baggersee-Projektes lief am 30.05.2022 aus. Die NWA hatte sich an dem Gemeinschaftsprojekt des Leibnitz-Institutes f├╝r Gew├Ąsser├Âkologie und Binnenfischerei (IGB) und verschiedener anderer Institutionen und des Anglerverbands Niedersachsen e. V. (AVN) mit dem Linner See und Schleptruper See beteiligt. Wir haben dar├╝ber mehrfach berichtet (siehe Artikel unter -Ablage- auf dieser Internetseite). Im Rahmen einer Abschlussveranstaltung in Schneverdingen wurden die Ergebnisse des Projektes noch einmal allen Beteiligten, Beh├Ârdenvertretern aus dem Bereichen Natur- und Wasserschutz, Naturschutzverb├Ąnden und anderen Institutionen vorgestellt. Diese kann man unter der Internetseite -www.Baggersee-Forschung.de- f├╝r tiefer gehende Informationen abrufen.

Zusammenfassend wird ausgef├╝hrt, dass die ├Âkologische Aufwertung von Baggerseen mittels Flachwasserzonen und Totholz sehr vielversprechend f├╝r den Erhalt und die F├Ârderung der aquatischen Biodiversit├Ąt ist. Das stellte das Forscherteam auch im Linner See fest, nachdem dort die Flachwasserzone errichtet und ├╝ber 100 Totholzb├╝ndel eingebracht wurden. Die Untersuchungen des Forschungsteams beschr├Ąnkten sich im ├ťbrigen nicht nur auf den eigentlichen Wasserk├Ârper mittels Elektro- und Stellfischens und die Kartierung von Wasserpflanzen sowie Makrozoobenthos, sondern auch die Uferbepflanzung, das Vogel- und Amphibienvorkommen wurden kartiert und beurteilt.

Zusammenfassend wird auch festgestellt, dass gerade Angelvereine wichtige Partner bei der Nachnutzung von Baggerseen sind. Vielfach bringen sie wertvolle Ressourcen und Expertise f├╝r die Gew├Ąsser und dem Artenschutz mit ein. Angelvereine sollten deswegen auch schon im Rahmen des Planfeststellungsverfahren mit eingebunden werden. Auf keinen Fall sollten sie von der Nachnutzung von Baggerseen ausgeschlossen werden. Auch Baggerseen m├╝ssen nach der wirtschaftlichen Ausbeutung bewirtschaftet werden, um einen gew├Ąssertypischen Fischbestand zu erhalten. Dazu sind Angelvereine gesetzlich verpflichtet, und sie verf├╝gen auch ├╝ber die notwendige Fachkompetenz.

Eingeladen zu der zweit├Ągigen Abschlussveranstaltung in Schevenigen waren auch die beteiligten Angelvereine. F├╝r die NWA nahmen Harry Ferch und Michael Hammermeister teil. Forschungsleiter Prof. Dr. Robert Arlinghaus bedankte sich bei den Vereinen f├╝r ihr Engagement, sich mit ihren Gew├Ąssern und auch finanziellen Mitteln beteiligt zu habe. Insbesondere w├╝rdigte er die ehrenamtliche Arbeit vieler Vereinsmitglieder, ohne die es nicht gegangen sei. F├╝r die NWA nahm Harry Ferch, unser Vorstandsmitglied f├╝r Natur und Gew├Ąsserschutz, diese kleine Auszeichnung entgegen (siehe Foto). Auch der NWA-Vorstand m├Âchte sich in diesem Zusammenhang bei allen Vereinsmitgliedern noch einmal herzlich f├╝r ihre Mitarbeit bedanken, die teilweise unter widrigen Wetterverh├Ąltnissen stattfand, wenn man an das Einbringen der Totholzb├╝ndel bei Eis und Schnee zur├╝ckdenkt.
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